GPA-djp Interessengemeinschaft work@migration solidarisch mit TEKEL-Beschäftigten

Protestresolution an türkische Regierung

Die GPA-djp Interessengemeinschaft für MigrantInnen work@migration solidarisiert sich mit den Protesten der ca. 12.000 ArbeitnehmerInnen des früheren staatlichen türkischen Tabakmonopols TEKEL. Die Beschäftigten demonstrieren seit Wochen mit Angehörigen und Anhängern in Ankara gegen eine Blitzentscheidung der Regierung, ihre Arbeitsstätten zu schließen. Sie fordern faire Behandlung nach dem Gesetz, also die Versetzung in andere Staatsbetriebe unter Wahrung ihrer vollen Anrechte.

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Streik der TabakarbeiterInnen von TEKEL

Bericht über die Erfahrungen einer Solidaritätsdelegation deutscher GewerkschafterInnen

Seit über 60 Tagen halten in der türkischen Hauptstadt Ankara mehrere Tausend KollegInnen des privatisierten ehemaligen staatlichen Tabakmonopols Tekel einen Teil der Einkaufs- und Fußgängerzone mit Zelten besetzt und protestieren gegen Stellenabbau. Damit protestieren sie gegen die türkische Regierung und Ministerpräsident Recep Erdogan. Die Regierung hat die staatliche Zigarettenindustrie an den Konzern British American Tobacco verkauft und den ArbeiterInnen neben geringen Abfindungen keine Weiterbeschäftigung im öffentlichen Dienst angeboten. Da der US-amerikanische Zigarettenkonzern nur neue Beschäftigte einstellen will, werden die Tekel-ArbeiterInnen nach spätestens 11 Monaten (so lange bekommen die KollegInnen einen Teillohnausgleich) ohne Geld und Beschäftigung auf der Straße stehen.

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Iran 1979: ArbeiterInnenrevolution und "islamische" Konterrevolution

Der Sturz des Schah im Jahr 1979 wird allgemein als "Islamische Revolution" bezeichnet. Was tatsächlich stattfand war eine soziale Revolution, die durch die Khomeini und die Mullahs unterdrückt wurde. Ein historischer Überblick über die Ereignisse der iranischen Revolution 1979 aus ArbeiterInnensicht.

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Solidaritätsarbeit konkret in Pakistan: Gewerkschaften organisieren Flüchtlingslager im Kriegsgebiet

In Swat/Malakand und anderen Teilen von Pushtoonkhwa herrscht ein blutiger Krieg. Die Leidtragenden sind wie immer die ZivilistInnen. Sie sind die unschuldigen Opfer eines Konflikts im pakistanischen Staatsapparat. Und so ist es auch kein Zufall, dass die offiziellen Behörden kaum Hilfe zur Verfügung stellen. Viele Familien sind obdachlos. Die PTUDC hat begonnen Flüchtlingscamps für Menschen aus den Kriegsgebieten zu organisieren.

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Krieg im Paradies

Im Nordwesten Pakistans kämpft der Staat gegen die Taliban, Hunderttausende mussten fliehen. Linke GewerkschafterInnen organisieren Hilfe vor Ort.

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Siegreicher Generalstreik in Israel

Am Mittwoch, den 21.03, 2007, traten in Israel 700.000 Beschäftigte des öffentlichen Sektors in den Generalstreik. 3.700 Kommunalbedienstete hatten monatelang, manche sogar seit zwei Jahren, keinen Lohn mehr erhalten. Die Bürokratie des Gewerkschaftsdachverbandes Histadrut hatte zuvor alles versucht, die Kampfmaßnahmen zu vermeiden, konnte dem Druck der ArbeiterInnen schlussendlich aber nicht mehr standhalten. Der Streik endete mit der Zusicherung der Auszahlung der Gehälter.

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